Menschenrechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeits bringen

Die Arbeit von amnesty international

Urgent Actions

Alarm für die Menschenrechte

Rebiya Kadeer: Menschenrechtsverteidigerin aus China saß als gewaltlose politische für Jahre im Gefängnis

© Rebiya Kadeer

Nichts fürchten Staaten mehr, als dass ihre Menschen-
rechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden.

 

Deshalb hat amnesty international das Frühwarnsystem der "Urgent Actions" entwickelt. Diese Eilaktionen haben bereits Tausenden von Menschen das Leben gerettet. Urgent Actions funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Sie brauchen nur einen Brief zu schreiben.

Immer wenn amnesty international von willkürlichen Festnahmen, "Verschwindenlassen", Morddrohungen oder drohenden Folterungen oder Hinrichtungen erfährt, wird eine Urgent Action gestartet. amnesty international ruft dann weltweit dazu auf, an die verantwortlichen Regierungen zu appellieren, drohende Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden. Urgent Actions sind in über 48 Prozent aller Fälle erfolgreich.

So auch die UA zugunsten Rebiya Kadeer: Die Geschäftsfrau und Menschenrechtsverteidigerin aus China war fünfeinhalb Jahre als gewaltlose politische Gefangene inhaftiert, bis Sie dank des Einsatzes vieler engagierter Menschen freigelassen wurde.

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ai-Kampagnen und Aktionen

Gesicht zeigen. Druck machen.

ai mit Prominenter Unterstützung. Der Schauspieler Axel Prahl.

Schauspieler Axel Prahl
© ai

Eine informierte Öffentlichkeit ist der wirksamste Schutz vor Menschenrechtsverletzungen -

das hat sich in der über 45-jährigen Geschichte von amnesty international gezeigt.

Während Sie dies lesen, produzieren 1.135 Unternehmen in mehr als 98 Ländern so genannte Kleinwaffen, Munition und Ersatzteile. Und es werden immer mehr. Weltweit werden jedes Jahr eine halbe Million Menschen durch Waffengewalt getötet – ein Mensch pro Minute.

„Control Arms“ ist nur eine von vielen aktuellen ai-Kampagnen und Aktionen, bei denen tausende Menschen auf der ganzen Welt Gesicht zeigen und aktiv gegen Menschenrechtverletzungen eintreten. Neben dem Verfassen von Appellbriefen oder der Teilnahme am ai-Eilaktionsnetz organisieren ai-Mitglieder Informationsveranstaltungen oder planen öffentlichkeitswirksame Aktionen.

Seit über 45 Jahren folgt unsere Arbeit demselben Prinzip: Menschenrechtsverletzungen aufdecken und öffentlich machen. Menschen zum Handeln bewegen und gemeinsam Veränderungen bewirken.

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Ermittlungsreisen

Aufdecken. Informieren.Verändern

Die internationale Generalsekretärin Irene Khan vor Ort im Sudan

Generalsekretärin
Irene Khan im Sudan
© ai

Die Ermittler von ai sind oft wochenlang unterwegs, um vor Ort die Lage der Menschenrechte zu erkunden.

 

Sie befragen Gefangene, deren Angehörige, Zeugen von Menschenrechtsverletzungen und holen öffentliche Stellungnahmen ein. Oft besuchen Sie Länder, in denen nicht einmal europäische Medien einen Korrespondenten haben.

Die sorgfältig recherchierten Informationen dienen als Grundlage für die Kampagnen und Aktionen, die ai weltweit durchführt. Gleichzeitig liefern sie die Basisinformationen, die zur Vorbereitung von Stellungnahmen für Gremien der Vereinten Nationen und anderer Institutionen gebraucht werden.

Eine Ermittlungsreise kostet im Durchschnitt
30.000 Euro
.

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Gefangene und Folteropfer

Medizinische Versorgung

I. Khan besucht das Opfer
eines Bombenanschlags
© ai

Die medizinische Betreuung von Gefangenen gibt immer wieder großen Anlass zur Sorge.

Häufig werden Häftlinge gar nicht oder nur mangelhaft medizinisch versorgt.

Ärzte werden bei ihrer Arbeit behindert und müssen selbst mit Bedrohungen und Strafen rechnen. So wurden die türkischen Ärzte Tufan Köse und Mustafa Cikiline angeklagt und verurteilt, weil sie sich geweigert hatten Patientenakten von Folteropfern herauszugeben.

amnesty international tritt immer wieder für eine bessere medizinische Versorgung von Gefangenen und Folteropfer ein. Ein Arztbesuch z.B. bei einem Folteropfer in einem türkischen Gefängnis kostet
45 Euro -
ohne Kosten für Medikamente.

Broschüre gegen Folter und Misshandlung (PDF, 970 KB)

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Spendenkonto:

80 90 100
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ: 370 205 00

IBAN: DE23370205000008090100
BIC: BFSWDE33

 

 

Und:

  • ai finanziert z.B. Sicherheitsausrüstungen für Büros von lokalen Menschenrechtlern
  • ai übernimmt Reisekosten, wenn bedrohte Menschenrechtler ihr Land verlassen müssen
  • ai unterstützt Anwälte, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen verteidigen, und deshalb selbst Drohungen ausgesetzt sind
  • ai erstellt Gutachten für Asylverfahren und, und, und....

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